Am 17. April 1933 gründete der Maler- und Anstreichermeister Alois Menk in Bocholt seinen Malerbetrieb mit Lackiererei für Autos und Pferdefuhrwerke. In der Werkstatt am Butenwall wurden Pinsellackierungen an Kutschwagen und Autos durchgeführt. Damals arbeiteten zwei Malergesellen zusammen mit dem Firmengründer.

 

Im Mai 1939 wurde Alois Menk zur Wehrmacht einberufen und seine Firma musste geschlossen werden. Im zweiten Weltkrieg wurde das Firmengebäude durch Bombenangriffe der Engländer völlig zerstört.

 

In der Zeit von 1946 bis 1949 richtete der Maler- und Anstreichermeister Alois Menk auf der Schwanenstrasse in einem Pferdestall, den die Pferdemetzgerei Löwe freundlicher weise zur Verfügung gestellte, eine provisorische Lackierwerkstatt ein. Hier konnten auch Reparaturen an Fahrzeugen vorgenommen werden.

 

Im August des Jahres 1949 erwarb Alois Menk ein Grundstück an der Herzogstraße am Bocholter Wasserturm und errichtet dort die neue Werkstatt.

 

Wegen ständig wachsenden Fahrzeugaufkommens musste im August 1951 der Betrieb vergrößert werden, in dem damals bereits vier Lackierergesellen beschäftigt waren.

 

Im Jahre 1960 wurde eine Spritz- und Trockenkabine der Firma Hildebrand aus Stuttgart in betrieb genommen. Darin konnten die lackierten Fahrzeuge bei 80°C in 60 bis 70 Minuten getrocknet werden.

 

1978 übergab Alois Menk den Betrieb an seinen Sohn Norbert. Noch im gleichen Jahr baute man ein Abschleppfahrzeug und richtete ein Abschlepp- und Bergungsdienst ein.

 

1980 legte Norbert Menk die Prüfung zum Lackierermeister bei der Handwerkskammer in Münster ab.

Umbaumaßnahmen im Jahre 1981 vergrößerten den Betrieb an der Herzogstraße. Es entstanden Lagerräume, ein Farbmischraum sowie eine Auftragsannahme im Bürobereich. Zur Unfallinstandsetzung wurde ein Ausbeul- und Richtstand angeschafft, mit dessen Hilfe auch Rahmenschäden an Fahrzeugen instand gesetzt werden konnten.

 

Wegen steigender Auftragszahlen war im Jahre 1985 eine erneute Expansion notwendig. Dazu erwarben die Eheleuten Menk im Gewerbegebiet Königsesch ein Baugrundstück. Hier entstand eine moderne Fahrzeugreparaturwerkstatt mit mehreren Werkhallen, in der Fahrzeuge verschiedene Abteilungen, von der Montage bis zur Fertigstellung durchlaufen.

 

Heute sind im Betrieb 10 Mitarbeiter beschäftigt, die alle anfallenden Arbeiten an Personen- und Nutzfahrzeugen sowie auch Industrielackierungen durchführen.

 

Im Oktober 1996 beendete Sohn Thomas Menk erfolgreich sein Maschinenbaustudium als Diplom Ingenieur (TU) und begann seine Tätigkeit im Betrieb, den er mit führt.